Moderne POS‑Terminals werden von Jahr zu Jahr leistungsfähiger. Viele Modelle sind bereits mit mehreren Bildschirmen ausgestattet: einem Hauptdisplay für den Kassierer und zusätzlichen informativen passiven Bildschirmen, die dem Kunden zugewandt sind. Doch was, wenn man ein solches Terminal in ein echtes Mehrbenutzersystem umwandeln und die Möglichkeiten all dieser Bildschirme auf vollwertige Kassen und interaktive Empfehlungsbildschirme für Kunden ausweiten könnte?
Das Unternehmen IBIK LLC hat dieses Szenario erfolgreich mit der Software ASTER für die Einrichtung von Mehrplatz‑Arbeitsplätzen getestet. In diesem Artikel teilen wir die Testergebnisse und tatsächlichen Vorteile — gestützt auf Daten und fachliche Bewertungen.
Erfolgreiches Testen eines POS‑Terminals mit drei Bildschirmen
Unsere Fachleute haben Tests an einem modernen POS‑Terminal mit drei unabhängigen Bildschirmen durchgeführt. Mit ASTER haben wir drei vollständig unabhängige Arbeitsplätze auf einem Gerät eingerichtet.
Jeder Arbeitsplatz erhielt seinen eigenen Desktop, Anwendungen und einen Touchscreen. Das System funktionierte stabil, ohne merkliche Leistungseinbußen.
Ein Vertreter des POS‑Terminalherstellers VMAX kommentierte die Testergebnisse folgendermaßen:
«Diese Funktionalität kann für Anpassungen verwendet werden.»

Sehen Sie sich die Demonstration in Aktion hier an: Video: 3 Arbeitsplätze auf 1 POS‑Terminal. Das Video zeigt die Möglichkeit, bis zu 3 Terminals direkt am Stand des POS‑Terminalherstellers VMAX auf der Messe GITEX in Dubai anzuschließen.
Warum ASTER auf POS‑Terminals mit mehreren Bildschirmen verwenden?
Neben der einfachen Erhöhung der Anzahl der Kassierer erschließt diese Konfiguration zusätzliche Nutzungsszenarien. Beispielsweise kann ein zusätzlicher Arbeitsplatz, der mit ASTER eingerichtet wurde, als separater Touchscreen für den Kunden genutzt werden.
Wie es in der Praxis funktioniert:
- Der Kunde nutzt den Touchscreen, um das Sortiment zu durchsehen und zusätzliche Produkte auszuwählen — beispielsweise Snacks, Getränke oder Zubehör.
- Dieser Prozess stört die Arbeit des Kassierers nicht.
- Die Benutzeroberfläche kann Aktionen, Angebote für zusätzliche Verkäufe oder Bedingungen von Treueprogrammen anzeigen.
Dieses Szenario verbessert die Benutzererfahrung erheblich und ist besonders nützlich in folgenden Fällen:
- Verkaufsstellen mit geringer Auslastung, wo das Personal dem Kunden bei der Auswahl helfen kann.
- Geschäfte, die auf zusätzliche Verkäufe durch automatische Empfehlungssysteme ausgerichtet sind — beispielsweise Elezonen, die Kabel, Hüllen oder Versicherungen anbieten.
- Cafés und Schnellimbisse, die zusätzliche Produkte wie Nachspeisen oder Getränke bewerben.
Laut einer UX‑Studie von 2023 der Nielsen Norman Group können Selbstbedienungspunkte mit Touchscreen den durchschnittlichen Rechnungsbetrag um 15–25% erhöhen, wenn sie ein intuitiv verständliches Design mit einer durchdachten Produktplatzierung kombinieren. Außerdem reduziert die automatische Anzeige und Auswahl zusätzlicher Angebote die Belastung des Kassierers erheblich und vereinfacht die Auswahl für den Kunden.
Schlüsselvorteile
- Erhöhte Durchsatzleistung des Personals: Skalierung von 1 auf 2–3 gleichzeitig arbeitende Kassierer an einem POS‑Terminal.
- Beschleunigung des Service in Spitzenzeiten: Verringerung von Warteschlangen und Erhöhung der Durchsatzkapazität bei hohem Kundenstrom.
- Platzersparnis: Freigabe der Theke und Raumfläche durch Reduzierung der Anzahl physischer POS‑Terminals.
- Senkung der Stromkosten: geringerer Energieverbrauch im Vergleich zum Betrieb mehrerer separater Geräte.
- Reduzierung der Wartungskosten: weniger Geräte bedeuten weniger Probleme mit Ausrüstung und weniger Anrufe beim technischen Support.
- Beträchtliche Ersparnis bei der Ausrüstung: keine Notwendigkeit, zusätzliche POS‑Systeme zu kaufen.
- Schnelle Implementierung: Einrichtung mehrerer Arbeitsplätze in Minuten mit ASTER — ohne komplexe Infrastrukturänderungen.
Diese Vorteile sind besonders wichtig für:
- Überlastete Bars und Restaurants.
- Foodcourts mit gemeinsamer Servicezone.
- Einzelhandelsgeschäfte mit hohem Kundenstrom.
- Temporäre Verkaufsstellen und Geschäfte mit begrenztem Platz und Budget.
Realer Einfluss auf das Geschäft: schnelle Berechnung
Nehmen wir an, ein Restaurant mittlerer Größe ist 12 Stunden am Tag geöffnet und bedient durchschnittlich 150 Kunden während der Spitzenmahlzeiten am Mittag und Abend.
- Bei Verwendung eines Einzelbenutzer‑POS‑Terminals dauert jeder Einkauf durchschnittlich etwa 3 Minuten.
- Durch die Implementierung einer Mehrbenutzerkonfiguration mit ASTER können Sie mehrere Einkäufe parallel abwickeln.
- Selbst unter Berücksichtigung der Koordination und Bestellverwaltung reduziert dies die effektive Bedienungszeit pro Kunde um etwa 40–50 %.
- Ergebnis: kürzere Warteschlangen, zufriedene Kunden und höhere Tischrotation — was direkt den Umsatz erhöht.
Fazit
Ein POS‑Terminal ist nicht mehr einfach nur ein Kassengerät. Mit ASTER wird es entweder zu Mehrbenutzerkassen für mehrere Kassierer oder zu einer erweiterten Kasse mit einem Kassierer und einem Empfehlungsauswahlbildschirm für den Kunden.
Unabhängig davon, ob Sie anstreben:
- den Service in Spitzenzeiten zu beschleunigen,
- bei Ausrüstung und Strom zu sparen,
- wertvollen Platz im Verkaufsraum freizugeben,
- die Kauferfahrung durch interaktive Touchscreens zu verbessern,
…öffnet ASTER neue Möglichkeiten zur Optimierung des Geschäfts und einer erheblichen Kostensenkung.
Wenn Sie POS‑Terminals mit mehreren Bildschirmen nutzen oder nutzen planen, denken Sie darüber nach, wie ASTER Ihre Geschäftsprozesse verändern kann — indem es ein einzelnes Gerät in ein vielseitiges Asset mit zahlreichen Funktionen verwandelt.

